ERLEBEN

SAISONKALENDER UND REZEPTE

Der Umwelt etwas Gutes tun und gesünder essen - geht das? Ja mit saisonaler Ernährung. Hier erfahren Sie, wann welches Obst und Gemüse in Deutschland Saison hat und bekommen gleich von uns ein leckeres Rezept zum Nachkochen und -backen dazu.

Den Saisonkalender für deutsches Obst und Gemüse können Sie hier downloaden.

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Oder laden Sie sich gleich die Saisonkalender-App des Bundeszentrum für Ernährung auf Ihr Handy:

https://www.bzfe.de/inhalt/die-bzfe-saisonkalender-app-36029.html

Interessantes und Rezepte

GRÜNE BOHNE

Sommerzeit ist grüne Bohnenzeit: Von Ende Juli bis September kommen grüne knackige Gartenbohnen direkt vom Feld in die Fachgeschäfte und auf die Märkte. Außerhalb der Saison kommen sie dann aus dem Treibhaus oder aus Afrika, Südamerika und anderen Ländern. Sie sind natürlich auch in Konserven oder tiefgefroren erhältlich, doch am besten schmecken sie einfach frisch!

Bohnen sind bereits seit über 3.000 Jahren ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie stammen aus Mittel- und Südamerika und gelangten mit ihren Entdeckern im 16. Jahrhundert nach Europa. Diese weiten Reisen und Anpassungen haben unterschiedliche Arten hervorgebracht. Während man von einigen Sorten nur die getrockneten Bohnen verspeist – wie Kidney-, Sau- oder dicke Bohnen – werden die grünen Gartenbohnen mitsamt der Hülse genossen.   

Die grünen länglichen Schoten stehen auf deutschen Speiseplänen ganz weit oben, aber auch ihre Inhaltsstoffe können sich sehen lassen: Die Früchte enthalten viel Kalcium, Magnesium und Eisen, die der Körper für stabile Knochen und einen gesunden Stoffwechsel benötigt. Der wichtigste Bestandteil der Bohne ist jedoch das pflanzliche Eiweiß, das zellverjüngend wirkt und im Gegensatz zu tierischem Eiweiß vom Körper besonders gut aufgenommen wird. Eine Bohnenmahlzeit wirkt daher wie eine Frischzellenkur von innen – und das bei nur 33 Kalorien pro 100 Gramm. Was will man mehr?

Frische Schoten verströmen einen aromatischen Duft und knacken beim Durchbrechen. Die grünen Proteinwunder halten sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage, können aber auch gut eingefroren werden. Doch bei den vielfältigen und köstlichen Gerichten, die sich aus den knackigen Schoten zaubern lassen, ergeben sich kurze Lagerzeiten von allein.

Bohnen dürfen auf keinen Fall roh verzehrt werden. Sie enthalten das für den Menschen giftige Phasin, das erst durch Erhitzen zerstört wird. Die Schoten daher mindestens 10 Minuten in kochendem Salzwasser garen.

Ob als klassische Beilage mit Speck, als deftiger Eintopf, in Salaten oder in einem exotischen Curry: Bohnen munden einfach immer.

Wie wäre es mit einer sommerlichen Bohnen-Buttermilch-Suppe?

Rezept für 4 Portionen
700 g grüne Bohnen
500 g Kartoffeln
500 ml Fleischbrühe
1 Liter Buttermilch
3 EL Zitronensaft
etwas Ingwer
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Bohnen waschen, putzen und in Stücke schneiden. Anschließend in reichlich Salzwasser ca. 10-15 Minuten weich garen. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Würfel in der Brühe weich kochen und dann zusammen mit der Brühe pürieren. Die Buttermilch sowie die gekochten Bohnen dazu geben und mit Zitronensaft, Ingwer, Pfeffer und Salz abschmecken.

Wer mag, kann statt Pfeffer auch mit Muskat würzen oder einen Teil der Brühe durch Weißwein ersetzen.

HEIDELBEERE

Die Heidelbeere hat viele Namen. Bei uns im Norden sagen wir meistens Blaubeere, aber sie wird auch Schwarzbeere, Waldbeere, Bickbeere, Moosbeere oder Heubeere genannt und gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse.

Im Handel ist unter der Bezeichnung Heidel- oder Blaubeere meist die aus nordamerikanischen Heidelbeersorten gezüchtete Kulturheidelbeere erhältlich. Die Früchte der Kulturheidelbeere sind im Vergleich mit der heimischen Waldheidelbeere etwa doppelt so groß. Das Fruchtfleisch der Waldheidelbeere ist durchgehend blau-rot gefärbt, während bei der Kulturfom die blau-violett erscheinenden Farbstoffe nur in der Schale sitzen und das festere Fruchtfleisch eine grünliche Färbung aufweist. Aufgrund des hohen Farbstoffgehalts im Fruchtfleisch der Waldheidelbeere färbt sich die Zunge beim Verzehr kräftig blau und bei der Verarbeitung sind Handschuhe empfehlenswert.

Kulturheidelbeeren sind das ganze Jahr über aus heimischer Produktion oder als Import erhältlich. In Deutschland haben Heidelbeeren von Juli bis September Saison. Sonstige Anbaugebiete der Kulturbeere finden sich z. B. in Spanien, Chile und Argentinien.

Im Kühlschrank sind Kulturheidelbeeren 1-2 Wochen haltbar, die empfindlichen Waldheidelbeeren nur wenige Tage. Vor allem die Kulturheidelbeeren lassen sich aufgrund ihrer festen Schale gut einfrieren. Dazu die gewaschenen Beeren zum Vorfrieren auf einem Tablett ausbreiten und erst im gefrorenen Zustand in geeignete Vorratsbehälter umfüllen.

Gesundheitlich sind Heidelbeeren ein absoluter Volltreffer. Sie enthalten gerade mal 42 kcal pro 100 Gramm. Dazu sind sie reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Durch den hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, im Falle der Heidelbeere sind das die Anthocyan-Farbstoffe und verschiedene Gerbstoffe, stehen sie zudem ganz oben auf der Liste der „antioxidativen“ Fruchtsorten. Schon bei den alten Griechen und Römern wurden Heidelbeeren als Heilmittel eingesetzt. Getrocknete Heidelbeeren helfen aufgrund des adstringierenden Effekts ihrer Gerbstoffe z. B. bei Durchfallerkrankungen und Heidelbeertee wirkt antibakteriell und entzündungshemmend bei Zahnfleischentzündungen.

Passend zur Grillsaison haben wir hier für euch ein leckeres Rezept mit gegrilltem Fetakäse und Heidelbeer-Sauce vorbereitet.

Rezept für 4 Portionen
400 g Fetakäse
1-2 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
2 Rosmarinzweige
150 g Heidelbeeren
1 EL Honig, flüssig
2 EL Rotweinessig
3 EL Olivenöl
Pfeffer, gemahlen

Zubereitung
Zuerst den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Fetakäse in eine Grillschale geben und den Knoblauch gleichmäßig darüber verteilen. Anschließend mit Pfeffer würzen und 2 EL Olivenöl darüber träufeln. Das Ganze für circa 15 Minuten auf den Grill geben. Währenddessen 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Rosmarinzweige hinzugeben und bei kleiner Hitze circa 3 Minuten ziehen lassen. Die Heidelbeeren zusammen mit dem Honig in den Topf geben und kurz köcheln lassen. Die Sauce mit dem Rotweinessig ablöschen und etwa 5 Minuten einköcheln lassen. Zum Schluss die Sauce über den gegrillten Fetakäse geben und genießen.
Im Backofen: 20-30 Minuten bei 200 Grad

STACHELBEERE

Stachelbeeren sind besonders reichhaltig an Mineralstoffen (u.a. Eisen und Magnesium) und bestimmten Vitaminen, z.B. das Vitamin C. Die Reifezeit der leckeren Früchte liegt in Mitteleuropa im Juli und August. Die Stachelbeere ist in fast ganz Europa verbreitet. Die drei größten Produzenten sind Deutschland, Russland und Polen. Frische Stachelbeeren lassen sich etwa eine Woche lang ohne Qualitätsverlust im Kühlschrank lagern und sollten innerhalb der Zeit weiterverarbeitet oder konserviert werden

Für die Weiterverarbeitung haben wir ein leckeres Rezept: Blätterteig-Windmühlen mit Stachelbeeren 

Zutaten für ca. 10 Stück
1 Packung (300 g)                 tiefgefrorener Blätterteig
175g                                       grüne Stachelbeeren
175g                                       rote Stachelbeeren
50g                                         Zucker
1                                             Zimtstange
                                               Schale von 1 unbehandelten Zitrone
2-3EL                                     Créme de Cassis (schwarzer Johannisbeer-Likör)
25g                                         Speisestärke
1                                             Eigelb
1 TL                                       Schlagsahne
                                               Mehl
                                               Backpapier

Zubereitung
Den Blätterteig nebeneinander legen und bei Raumtemperatur ca. 20-30 Minuten auftauen lassen. Währenddessen die Stachelbeeren waschen und putzen. Die 150ml Wasser mit dem Zucker, Zimtstange, Zitronenschale und den Cassislikör aufkochen. Die Stachelbeeren in den Sud geben und 3-5 Minuten dünsten. Mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen. Die Speisestärke und ein wenig Wasser glatt rühren, anschließend den kochenden Sud nochmals rühren. Nach dem erneuten Aufkochen über die Stachelbeeren gießen.
Alles abkühlen lassen. In der Zeit die Blätterteigplatten mit Wasser anfeuchten übereinander legen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (20x50 cm) ausrollen. 10 Quadrate (10 x 10 cm) ausschneiden. Alle Ecken ca. 4 cm tief einschneiden und von jeder Ecke eine Hälfte zur Mitte klappen. Einen Esslöffel Stachelbeeren in die Mitte legen und auf das Backpapier legen. Zum Bestreichen der Flügel der Windmühlen Eigelb und Sahne verrühren. Zum Schluss alles in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen und abkühlen lassen.

RADIESCHEN

Radieschen sind eine Nutzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse.
Durch Senföl entsteht der typische scharfe Geschmack. Dieser wird bei Verletzung der Pflanze (Bearbeitung oder Anbeißen) verursacht. Die Herkunft des Radieschens ist unbekannt. In Europa ist es erst seit dem 16. Jahrhunderts etabliert und verbreitete sich anfangs langsam in der französischen Küche und dann weiter in ganz Europa. Wer selber Radieschen pflanzen will, kann sich im Handel Saatgut kaufen. Sie sollte nach vier bis sechs Wochen geerntet werden. Wartet man zu lange damit, verholzt die Knolle und der Geschmack wird unangenehm.  Etwa 85 % der Radieschen Ernte wird in Deutschland um Schifferstadt im Rhein-Pfalz-Kreis geerntet. Wenn die Wurzeln Dellen haben oder die Blätter welken, sind sie nicht mehr frisch. Grundsätzlich sollten sie immer frisch verzehrt werden. Wenn man sie ein paar Tage frisch halten möchte, kann man diese im Kühlschrank in einem feuchten Tuch oder eine kleine Menge Wasser legen und vorher das Laub vollständig entfernt. Dabei sind Luftdicht verschlossene Behälter nicht zu empfehlen.
Wir haben hier ein leckeres Radieschen Smoothie Rezept für euch.

Rezept für 2 Portionen
1                            kleine Zitrone
½ Kästchen           Gartenkresse
1 Bund                  Radieschen
300ml                    Buttermilch
1TL                       Paprikapulver (edelsüß)
2 Prisen                 Salz
                              flüssiger Süßstoff (nach Belieben)
                              Eiswürfel
Zubereitung
Zitrone auspressen und 1 EL davon nehmen. Kresse schneiden. Anschließend die Radieschen putzen, waschen und grob zerkleinern.
Den Zitronensaft, Radieschen, Buttermilch, Paprikapulver und Salz gründlich mit einem Stabmixer o.Ä. pürieren. Wenn man mag, kann dieser mit Süßstoff abgeschmeckt werden und mit Eiswürfeln und Kresse garniert werden.

ERDBEERE

Erdbeeren (Fragaria) gehören aus botanischer Sicht nicht zu den Erdbeeren. Ebenso wenig wie Himbeeren und Brombeeren, denn sie sind Sammelnussfrüchte. Das rote Fruchtfleisch ist eigentlich nur eine Scheinfrucht, die eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner an der Oberfläche.

Erdbeeren sollte man bis spätestens September pflanzen, denn diese braucht noch ein paar warme Tage um anwachsen zu können. Erst wenn sie gut angewachsen und stark genug ist, kann sie den Winter überleben. Wer im Herbst die Pflanzen zu spät setzt, geht das Risiko ein, dass sie im Boden verfault. Dabei ist es gut zu wissen, dass in der Zeit vom Pflanzen bis zum ersten Frost die Blütenanlage für die Ernte im Folgejahr gebildet wird.
Um euch die Zeit mit leckeren Erdbeeren zu versüßen haben wir für euch ein Rezept für Erdbeer-Tartelettes vorbereitet.

Für 6 Stück
Zutaten (Teig)
225g                            Mehl
50g                              Zucker
1                                  Ei
100g                            Butter
1 Prise                        Salz
Zutaten (Belag)
400g                            Erdbeeren
1 Päckchen                 Vanillepuddingpulver
350ml                          Milch
150g                            Schmand

Zubereitung
Zuerst das Mehl, Zucker, Ei, Butter und Salz in einer Schüssel zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Dann den Teig etwa eine Stunde lang kalt stellen.
Anschließend Tarteförmchen (Ø ca. 10 cm) einfetten und mit dem Teig auslegen, gut andrücken und auch an den Seiten hochziehen. Zuletzt den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Törtchen im Ofen bei 200 Grad (Umfluft 180 Grad) ca. 15 Minuten lang backen, auskühlen lassen und den Teig aus den Förmchen lösen.
Die Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und den Strunk entfernen, nach Belieben klein schneiden. Zum Schluss den Pudding mit 350ml Milch anrühren, Schmand dazu geben und zu einer festen Masse verrühren.
Die Puddingmasse in die Törtchen geben und die Erdbeeren drauf verteilen und leicht andrücken.
 

KARTOFFEL

Kartoffel

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) wird in Teilen von Deutschland, Österreich und der Schweiz auch als Erdapfel, Erdbirne oder Grundbrine bezeichnet. Sie ist eine Nutzpflanze und kommt aus der Familie der Nachschattengewächse (Solanaceae).
Weltweit werden jährlich ca. 376 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet, somit ist die Kartoffel eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt, aber auch Futtermittel und Industrierohstoff. Die 3 größten Kartoffelproduzenten sind China, Indien und die Ukraine (Stand 2018). Hingegen sind die Niederlande, Frankreich und Deutschland die drei größten Kartoffelexporteure (Stand 2017).

Wir haben hier ein leckeres Kartoffelbrot Rezept vorbereitet.


Rezept für eine Portion
200g                Sauerteig
400g                gekochte Kartoffeln
200g                Roggenvollkornmehl
250g                Weizenmehl
15g                  Salz
100g                Wasser
n.B.                 Hefe, falls der Sauerteig noch nicht genug Triebkraft hat
n.B.                 Brotgewürzmischung

Zubereitung
Die Kartoffeln durch eine Presse drücken, dabei ist es egal, ob es Pell- oder Salzkartoffeln sind. Wir empfehlen festkochende, wie Linda oder rotschalige Kartoffeln. Bei mehligen Kartoffeln kann es sein, dass man etwas mehr Wasser an den Teig geben muss.
Alle Zutaten so lang durchkneten, bis ein homogener Teig entsteht (bei Küchenmaschinen etwa 5 Minuten). Den Teig rund 30 Minuten ruhen lassen, anschließend durchkneten und einen Laib draus formen. Diesen dann in einen Gärkorb oder eine Form geben.
Je nach Triebkraft des Sauerteiges oder ob Hefe verwendet wurde, das Brot 1 – 4 Stunden an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch abgedeckt oder in einer großen Tüte gehen lassen. Den Ofen rechtzeitig auf 250 Grad vorheizen. Das Brot unter Schwaden (Wasser in einer feuerfesten Form im Ofen) in den Ofen geben und 15 Minuten lang bei 250 Grad backen. Dann die Wasserschale rausnehmen und das Brot bei 200 Grad 20 Minuten weiter backen. Anschließend das Brot nochmals 20 Minuten backen auf 180 Grad. Das Brot rausnehmen, abkühlen lassen und genießen.

RHABARBER

Rhabarber

Der Rhabarber, den wir kennen, heißt „Gemeiner Rhabarber“, denn man sollte ihn niemals nach dem 24. Juni ernten und verzehren, denn dann wird er ungenießbar. Außerdem kann die relativ hohe Konzentration an Oxalsäure zu vergiftungsähnlichen Symptomen, wie Lähmungserscheinungen und Nierenschäden führen. Dennoch besitzt der Rhabarber viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Außerdem die Vitamine A und B1. Die Anbauschwerpunkte für den Rhabarber liegen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Verwendung finden nur die fleischigen Stiele, diese sollten nicht roh verzehrt werden. Beim Einkaufen erkennt man das frische Gemüse an den glänzenden festen Stangen und frischen Abrissstellen. Eingewickelt in ein feuchtes Tuch, kann er mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Wir haben für euch ein leckeres, kalorienarmes Rezept zum Nachmachen zusammengestellt.

Rhabarber – Tarte für 4 Personen

125g          Blätterteig     
                    Mehl, zum Verarbeiten
½                 Puddingpulver, Vanille, zum Kochen (37g)
250ml        Milch
1 ½ EL       Zucker
200g          Rhabarber
                    Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Den Blätterteig auftauen lassen und auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen. Vier Quadrate ausschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Das Puddingpulver mit 1/3 der Milch, sowie dem Zucker verrühren. Die übrige Milch aufkochen und das angerührte Pulver zugeben. Unter ständigem Rühren eine Minute kochen lassen und die fertige Creme auf den Blätterteigquadraten verteilen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Rhabarber waschen, Fäden abziehen, in 4 - 6 cm lange Stücke teilen. Auf jedes Teigquadrat nebeneinander 2 - 3 Rhabarberstücke legen. Die Tartes im Ofen 12 -14 Minuten backen. Noch warm großzügig mit Puderzucker bestäuben und servieren.

CHICORÉE

Chicorée

Chicorée gehört zur Familie der Korbblütler. Dieser sieht Rübenartig aus und ist ca. 15cm lang und zwischen 3 und 5 cm dick. Im Chicorée steckt viel Gesundes: Seine Bitterstoffe sind gut für Verdauung, Stoffwechsel und Kreislauf. Er ist reich an Kalium, Folsäure und Zink, liefert auch die Vitamine A, B und C. Chicorée kann unterschiedlich verwendet werden. Geschnitten kann daraus ein Rohkostsalat gemacht werden, der mehr oder weniger bitter schmeckt. In anderen Ländern wie Frankreich, Niederlanden und Belgien wird er häufiger gedünstet. In Deutschland und den Vereinigten Staaten wird er meist Roh verzerrt.
Damit ihr den leckeren Chicorée direkt probieren könnt, haben wir ein leckeres Rezept vorbereitet.

Salat Portion für 4 Personen

Zutaten
2                      Paprikaschoten (rot)
2                      Chicorée
2                      kleine Äpfel, lieblich
Für das Dressing
200g                Joghurt
1 EL                Sahne
5 EL                Orangensaft
1 EL                Essig (Weißweinessig)
1 EL                Zucker
1 Prise             Chili, gemahlener
                        Salz
                        Zitronenschale, gerieben (unbehandelt)
1 EL                Erdnussöl
1EL                 Pinienkerne

Zubereitung

Die Paprikaschoten vierteln und dünn schälen (wir empfehlen dafür einen Sparschäler), Kerne und Trennwände entfernen und die Viertel in Streifen schneiden. Anschließend den Chicorée putzen und klein schneiden. Die Äpfel schälen und vierten, das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in Scheiben schneiden. Für das Dressing alle Zutaten zusammen mit einem Schneebesen verrühren und die Soße über den vorbereiteten Salat geben. Bei belieben mit den in Öl gerösteten Pinienkernen bestreuen.