ERLEBEN

SAISONKALENDER UND REZEPTE

Der Umwelt etwas Gutes tun und gesünder essen - geht das? Ja mit saisonaler Ernährung. Hier erfahren Sie, wann welches Obst und Gemüse in Deutschland Saison hat und bekommen gleich von uns ein leckeres Rezept zum Nachkochen und -backen dazu.

Den Saisonkalender für deutsches Obst und Gemüse können Sie hier downloaden.

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Oder laden Sie sich gleich die Saisonkalender-App des Bundeszentrum für Ernährung auf Ihr Handy:

https://www.bzfe.de/inhalt/die-bzfe-saisonkalender-app-36029.html

Interessantes und Rezepte

PORREE

Wer Anfang März in Wales die Bewohner etwas genauer unter die Lupe nimmt, dürfte sich wundern: Noch heute tragen die Waliser an ihrem Nationalfeiertag am 1. März traditionell eine Stange Porree an der Kleidung. Auf den britischen Inseln soll der Porree vom Britenkönig Cadwallader um 640 als Erkennungszeichen für seine Truppen verwendet worden sein und ist seitdem Bestandteil des Wappens von Wales.

Zwischen Porree und Lauch besteht kein Unterschied, es ist ein und dasselbe Gemüse. Porree war der erste Name für die Pflanze. Nur in ganz wenigen Gebieten wurde auch die Bezeichnung Lauch verwendet. Ab den 1970er Jahren setzte sich dann immer mehr die Bezeichnung Lauch durch. Heute finden sich beide Namen im Handel.

Porree ist ein herzhaftes Vollwertgemüse, das es in sich hat. Er wartet nicht nur mit zahlreichen Vitaminen und Inhaltsstoffen auf, sondern punktet auch mit reinigenden und heilenden Eigenschaften: So hilft der Porree, Magen und Dünndarm von Pilzen und Bakterien zu befreien. Dafür sorgt das Senföl Allizin, das ihm übrigens auch seine typisch-scharfe Würze verleiht. Ein Argument mehr, das schmackhafte Gemüse regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen.

Wie seine Verwandten Zwiebel und Knoblauch wächst Porree aus einer zwiebelähnlichen Wurzel, seine Aroma- und Nährstoffe stecken aber vorwiegend in den Schaftblättern. Da auch die grünen Blätter reich an Nährstoffen sind, sollte auch dieser Teil mit verwendet werden. Frischer Porree kann fast das ganze Jahr über genossen werden: Sommerporree hat einen hellen, schlanken Schaft und ist auch roh im Salat eine köstliche Zutat. Herbst- oder Winterporee wird ab Oktober geerntet und schmeckt intensiver. Er hat einen dickeren Schaft mit dunkelgrünen Blättern und sollte vor dem Verzehr blanchiert oder gekocht werden. Beim Einkauf lohnt es sich, auf frische, feste fächerartig nach oben stehende Blattspitzen zu achten, denn dann sind noch alle wertvollen Vitamine enthalten.

Klassisch wird Porree besonders gern als Würzgemüse für Eintöpfe und Suppen verwendet, doch damit wird man dem Allroundtalent nicht gerecht: Verfeinert mit etwas Sahne und Weißwein glänzt er als Beilage, aber auch deftigen Ofengerichten gibt er den speziellen Kick. Er lässt sich auch hervorragend zu Fisch kombinieren. Wie wäre es mit einem schnellen Fisch-Gratin mit Tomaten und Porree?

Zutaten für 4 Portionen
4 Tomaten
4 Stangen Porree
2 EL Butter
4 Fischfilets (z. B. Kabeljau oder Rotbarsch)
2 EL körniger Senf
6 EL Crème fraîche mit Kräutern
Milch
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Tomaten waschen, in Würfel schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Porree putzen und in Ringe schneiden. Die Butter in einer nicht zu heißen Pfanne schmelzen und den Porree darin kurz andünsten. Anschließend den Porree in einer Auflaufform verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Fischfilets ebenfalls salzen und pfeffern und mit dem Senf bestreichen. Anschließend die Fischfilets auf den Porree legen und die Tomatenwürfel auf dem Fisch verteilen. Damit die Crème fraîche etwas flüssiger wird, diese mit etwas Milch verrühren und über dem Gratin verteilen. Im Ofen ca. 30 Minuten backen.

Dazu passen Salzkartoffeln.

SCHWARZWURZEL

Ihre Blüten duften nach Schokolade, die Wurzeln schmecken zart süßlich wie Austern, Spargeln oder Artischocken. Doch der Schwarzwurzel wird nicht der Ruhm zuteil, der ihr gebührt: Ihre Vergangenheit als Arme-Leute-Essen hat ihren Ruf ruiniert. Sie ist das Stiefkind unter dem Wintergemüse – vollkommen zu Unrecht, denn unter ihrer schwarzen Schale verbirgt sich ein delikater Kern.

Schon früh verkannt: Die Schwarzwurzel war bis ins 17. Jahrhundert hinein ein Wildfang, hauptsächlich in waldartigen Gegenden zu finden und ausschließlich für ihre heilende Wirkung bekannt – es hieß, sie könne die Folgen von Pest und Schlangenbissen lindern. Mit der Einführung in die Gärten fand sie dann ihren Weg aus dem sonnigen Südeuropa in die nördlicheren Regionen und wurde allmählich als schmackhaftes Gemüse erkannt. Daraufhin erfreute sie sich eine Zeit lang größter Beliebtheit und stand ganz oben auf dem Speiseplan der Menschen damals – bis sich etwa zwei Jahrhunderte später der Spargel etablierte und die Schwarzwurzel in den Hintergrund drängte. Aufgrund ihres lieblichen Geschmacks und der vielfältigen Möglichkeiten ihrer Zubereitung wird sie aber heute von Kennern sehr geschätzt.

Die Schwarzwurzel hat einen beeindruckend hohen Nährwert – ungefähr so hoch wie der von Erbsen und Bohnen. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem gilt die Schwarzwurzel als "Antistress-Gemüse", das mit seinen hohen Eisen-, Folsäure- und Phosphorgehalt die Gehirntätigkeit unterstützen, die Nerven beruhigen und für einen erholsamen Schlaf sorgen soll.

Die Schwarzwurzel enthält Inulin, welches sich positiv auf die Darmflora auswirkt. Wer allerdings einen empfindlichen Darm hat, sollte nicht zu viel auf einmal davon essen. Inulin erhöht nicht den Blutzuckerspiegel, das macht die Schwarzwurzel zu einem besonders bekömmlichen Gemüse für Diabetiker. Vorsicht ist aber geboten bei Fructoseintoleranz. Die im Inulin enthaltenen Fructoseverbindungen können Beschwerden auslösen.

Ihre Erntezeit beginnt im Oktober mit dem Welken ihrer Blätter und reicht bis in den April des Folgejahres. Im ersten Jahr bildet die winterharte, ausdauernde Pflanze ihre Wurzeln, erst im zweiten Jahr die Blüten. Kultiviert wird sie jedoch nur einjährig. Die Wurzeln sind im Durchschnitt 22 cm lang und wiegen ca. 65g. Da sie sehr dünn sind und leicht brechen, werden sie mit speziellen Grabgabeln ausgegraben.

‚Der Spargel des kleinen Mannes’ – so ihre Bezeichnung im Volksmund, welche zu ihrer grundsätzlichen Unterschätzung beigetragen hat – wird gerne auf ähnliche Weise zubereitet wie ihr "edler" Verwandter. Vor der Zubereitung sollte die Schwarzwurzel sorgfältig geschält werden und danach direkt ins kochende Wasser kommen, damit sich das schöne weiße Fruchtfleisch nicht bräunlich verfärbt. Mit etwas Zitronensaft oder Essig in Wasser kann dies aber auch einfach verhindert werden. Vorsicht gilt im Umgang mit dem Milchsaft: dieser kann braune Flecken an den Händen hinterlassen – deshalb am besten mit Handschuhen arbeiten.

Mit der Schwarzwurzel kommt Abwechslung ins Haus. Lasst euch sich von einer ihrer vielen Zubereitungsvarianten zum Ausprobieren verführen. Wie wäre es mit Schwarzwurzeln mit Käsesauce überbacken?

Rezept für 4 Portionen
1 kg Schwarzwurzeln
etwas Essig oder Zitronensaft
300 g gekochter Schinken
1-2 Zwiebeln (je nach Größe)
1 Knoblauchzehe
45 g Butter
45 g Mehl
225 ml Sahne
225 ml Kochwasser von den Schwarzwurzeln
250 g geriebener Käse (nach Geschmack)
Salz
Pfeffer
Muskat
etwas Butter zum Fetten der Auflaufform
 

Zubereitung
Die Schwarzwurzeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Zitronen- oder Essigwasser legen, damit sie sich nicht braun verfärben (dabei Handschuhe tragen). Die Schwarzwurzeln in Salzwasser für ca. 10 – 15 Minuten kochen. Die Dauer hängt von der Dicke der Stangen ab, sie sollten nicht zu weich werden. Anschließend abgießen und das Kochwasser dabei auffangen. In der Zwischenzeit die Hälfte vom gekochten Schinken in nicht zu feine Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und die Zwiebeln fein hacken. Eine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen, die Schwarzwurzeln mit den Schinkenwürfeln vermischen und in die Auflaufform geben. Mit den restlichen Schinkenscheiben abschließen. Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und die Zwiebeln und den gepressten Knoblauch darin anbraten. Dann das Mehl dazu geben und goldgelb anschwitzen. Unter Rühren die Sahne und 225 ml Kochwasser von den Schwarzwurzeln zufügen. Die Sauce bei geringer Hitze ca. 5 – 10 Minuten köcheln lassen, damit sie den Mehlgeschmack verliert. 125 g Käse einrühren, bis er geschmolzen ist und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Anschließend die Sauce über die Schwarzwurzeln gießen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten überbacken.

Als Beilage dazu passen z. B. Salzkartoffeln, Pellkartoffeln oder Spätzle.

Wer mag kann die Sahne auch durch Milch ersetzen oder auch einen Schuss Weißwein in die Sauce geben.

WEIßKOHL

In Deutschland ist der Weißkohl als gesundes Wintergemüse eine der beliebtesten Kohlsorten. Das größte geschlossene Anbaugebiet in Europa liegt rund um Dithmarschen (Schleswig-Holstein). 

Weißkohl ist ein wahrer Gesundheitsbrunnen und ein wichtiger Nährstofflieferant in der Winterzeit. Er enthält viel Vitamin C und E, Kalium, Eisen, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Senföle. Mit 25 kcal pro 100 g enthält frischer Weißkohl wenig Kalorien. Kalorienarm zubereitet, zum Beispiel als Suppe, eignet sich Weißkohl wunderbar für die leichte Küche. Er liefert Ballaststoffe, die für Sättigung sorgen und die Verdauung unterstützen.

Weißkohl ist die am meisten angebaute Kohlart in Europa. Ein feiner, zarter Verwandter des Weißkohls ist der Spitzkohl. Ein großer Teil wird zu Sauerkraut verarbeitet. Und auch Krautsalat wird gerne fertig gekauft. Frischen Weißkohl bekommen Sie in der Gemüseabteilung oder auf dem Wochenmarkt. Achten Sie darauf, dass der Kohlkopf fest und knackig ist und die Oberfläche keine großen Stellen hat. Ganze Weißkohlköpfe halten sich kühl und dunkel gelagert mehrere Wochen. Angeschnittenen Kohl mit Folie abdecken, im Kühlschrank lagern und innerhalb einiger Tage verbrauchen. Weißkohl kann klein geschnitten entweder roh oder blanchiert eingefroren werden.

Für alle, die auf eine gesunde, kalorienarme Ernährung Wert legen, ist die Wundersuppe genau das Richtige:

1 Kopf Weißkohl (etwa 2 KG)
2 rote Paprikaschoten
1  KG Möhren
1 Staudensellerie (etwa 500 g)
2 Stangen Porree
1 Tüte Zwiebelsuppe
2 gr. Dosen geschälte Tomaten
Sojasauce

Vom Kohl die äußeren Blätter entfernen. Den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
Die Kohlviertel in Streifen schneiden. Paprika abspülen, putzen und die Kerne entfernen. Die Paprika in Würfel schneiden. Die Möhren schälen, abspülen und in Scheiben schneiden.
Den Staudensellerie und den Porree putzen und abspülen. Den Sellerie entfädeln und beide Gemüse in Stücke schneiden.
Alle vorbereiteten Zutaten in einen wirklich großen Topf geben und mit Wasser bedecken. Die Zwiebelsuppe einrühren, alles etwa 30 Minuten kochen lassen. Die Tomaten mit dem Saft zufügen und weitere 20 Minuten kochen. Die Suppe auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Eventuell portionsweise mit Sojasoße (nicht mit Salz!) abschmecken.

FEIGE

Die Feige – eine der ältesten Früchte der Menschheit
Die erste Begegnung mit der Echten Feige führt laut Bibel bis hin zurück zu Adam und Eva. Als diese vom Baum der Erkenntnis aßen und sich ihrer Nacktheit bewusst wurden, hefteten sie Feigenblätter zusammen um ihren Körper zu bedecken. So entstand die Metapher Feigenblatt für "Verhüllung". Doch viel interessanter noch als die Bedeutung des Blattes, ist die der Frucht selbst.
Heute kommt die kugelrunde bis tropfenförmige Echte Feige in den Wintermonaten hauptsächlich aus Südamerika, von Juni bis Juli aus Spanien und Italien und von September bis November aus Frankreich und der Türkei und ist so den ganzen Sommer und Herbst frisch auf dem Wochenmarkt und im Fachgeschäft erhältlich. Durch neue Züchtungen ist der Feigenbaum aber frostresistenter und kann auch in deutschen Gebieten angebaut werden. Am wohlsten fühlt sich das Maulbeergewächs dennoch im Mittelmeerraum, denn er bietet ihr tiefgründigen Boden, warme Sommer und milde Winter. Dort sind zwischen 750 und 1000 Arten dieser immergrünen Bäume bekannt. Bis zu 20 Tonnen Frischfeigen beträgt die Ernte jährlich.
Ob die Feige aus dem Süden oder aus Mitteleuropa kommt, erkennt man übrigens an der Farbe: ist sie zur Reifezeit blauviolett, stammt sie wahrscheinlich aus dem Süden, geht ihre Färbung ins grünliche, ist vermutlich Mitteleuropa ihre Herkunftsregion. Noch ein kleiner Tipp für die Lagerung: Feigen werden am besten möglichst bald verzehrt, da sie bereits zur Ernte voll reif sind. Bis dahin ist es ratsam, sie abgedeckt und frei nebeneinander im Kühlschrank aufzubewahren. In den südlichen Ländern Europas wird die Feige zu extravaganten Köstlichkeiten verarbeitet: dazu gehören Dessertweine aus dem Saft der reifen Feigen, Feigenkäse und sogar Feigenkaffee. Aber auch hierzulande wird kaum ein anderes Obst so kreativ verarbeitet wie die Feige – es gibt sie fast in jeder Form: als Schnaps, Mus, Marmelade, Brot, im Käse und im Tee. Feigenfans haben also Genussmöglichkeiten in Hülle und Fülle.
Neben ihrem exotischen Geschmack bringt die Feige das natürlichste Mittel für bessere Konzentration und Stressabbau mit auf den Tisch: Durch Ballaststoffe und Mineralstoffe, wie Kalzium, Magnesium und Eisen, wirkt die Frucht äußerst beruhigend auf die Nerven und hilft den Alltagsstress abzuschütteln. Wer speziell abends zu einem unruhigen Gemüt neigt, dem könnte ein Gläschen Feigenlikör in Verbindung mit reinem Orangensaft gut tun – denn diese Mischung sorgt für eine ruhige Nacht.

Für alle, die Feigen lieber essen als trinken, hier noch ein einfaches, aber leckeres Rezept für einen Feigen-Süßkartoffel-Salat.

Rezept
4 Süßkartoffeln (nicht zu groß)
6 EL Olivenöl
6 frische Feigen
1 Bund Frühlingszwiebeln
20 g Zucker
40 ml Balsamico
150 g Ziegenkäse

Salz
Pfeffer
 

Zubereitung
Den Backofen vorheizen auf 240 Grad. Die Süßkartoffel schälen, in Spalten schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl vermischen. Die Süßkartoffelspalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Sie sind gut, wenn sie leicht weich sind. In der Zwischenzeit die Feigen und die Frühlingszwiebeln waschen und trocknen. Die Feigen in Viertel schneiden und die Frühlingszwiebeln in Ringe. Den Ziegenkäse in kleine Stücke rupfen. Anschließend den Zucker mit dem Balsamico in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Den Herd etwas runter schalten und für ca. 3-4 Minuten weiter köcheln lassen. Die Feigen mit den Süßkartoffeln, dem Ziegenkäse und den Frühlingszwiebeln auf einem Teller anrichten. Die Balsamico-Sauce und etwas Olivenöl darauf verteilen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

FENCHEL

Ob im frischen Salat, als leckere Gemüsebeilage zu Fleisch und Fisch oder als Tee zubereitet: Fenchel lässt sich sehr vielseitig genießen und macht dazu noch den Köper fit. In unseren heimischen Regionen wird das beliebte Gemüse von Juni bis Oktober geerntet – und frisch schmeckt es am besten!

Ursprünglich stammt die mediterrane Kulturpflanze aus den sonnigen und windgeschützten Lagen des Mittelmeerraums, aber seit Jahrhunderten wird der Fenchel auch in Nordeuropa und der ganzen Welt als Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze angebaut. Schon bei den alten Griechen galt der Fenchel als Schlankmacher, die Chinesen und Hindus nutzten ihn vor allem gegen Schlangenbisse und Vergiftungen und im Mittelalter glaubte man fest an die spirituelle Kraft des Fenchels, böse Zauberei vertreiben zu können.

Das Allround-Talent macht uns gleich dreierlei Teile seiner Pflanze zu nutzen: die Fenchelsamen, zum Beispiel eingebacken in Schwarzbrot, die Fenchelblätter, zum Verfeinern von Suppen und Saucen und – wohl am bekanntesten – die Fenchelknollen. Die knackigen, weiß- bis hellgrün glänzenden Blattknollen mit der würzigen Frische sind roh, gekocht oder gebraten ein Genuss.

Fenchel ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen: Der Gehalt an Vitamin C ist im Fenchel übrigens doppelt so hoch wie der in einer Orange und stärkt das Immunsystem. Vitamin A verbessert das Sehvermögen. Die Mineralstoffe und Spurenelemente Kalzium, Kalium, Eisen und Phosphat hingegen sind für stabile Knochen, die Zellaktivität, die Blutbildung und den Energiestoffwechsel wichtig.

Seinen besonderen, leicht lakritzähnlichen Geschmack verdankt der Fenchel den ätherischen Ölen Anethol und Fenchom. Diese sind echte Wundermittel für unsere Gesundheit: Ob bei Verdauungsbeschwerden oder Erkältungen – ein Fencheltee wirkt beruhigend und lindert den Hustenreiz. Außerdem binden die ätherischen Öle Gift- und Fettstoffe im Darm. Damit entgiften sie den Körper und senken den Blutfettspiegel.

Damit ihr den Fenchel direkt probieren könnt, haben wir ein leckeres Rezept für Fenchel-Lachs-Spaghetti vorbereitet.

Rezept für 4 Portionen
2 Fenchelknollen
2 EL Butter
400 ml Gemüsebrühe
400 g Spaghetti
500 g Lachsfilets
1 Becher Crème fraîche
1-2 EL Zitronensaft (nach Geschmack)
3 EL frischer Dill
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Von den Fenchelknollen die grünen Stängel und den Wurzelansatz abschneiden. Die Knollen halbieren, den Strunk herauslösem und den Fenchel in feine Streifen schneiden. Das Fenchelgrün beiseite legen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Streifen darin ca. 3 Minuten anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Gemüsebrühe angießen und 5 bis 10 Minuten garen. In der Zwischenzeit die Spaghetti kochen. Die Lachsfilets in Würfel schneiden und für 3 bis 4 Minuten mit garen, bis der Lachs weich ist. Crème fraîche unterrühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Spaghetti mit der Sauce anrichten. Das Fenchelgrün und den Dill hacken und darüber streuen.

Wer mag, kann zusammen mit dem Fenchel auch eine klein gehackte Zwiebel anschwitzen und vor der Brühe mit einem Schuss Weißwein ablöschen.

APFEL

Kaum zu glauben, aber im Lateinischen wird der Apfel als „Malus“ bezeichnet, was so viel wie Leid, Übel und Unheil bedeutet. Zum Glück ist das Gegenteil der Fall, wir wissen schließlich: „An apple a day keeps the doctor away“.

Zu seinem lateinischen Namen kam das Kernobst durch die biblische Geschichte, in der Eva bekanntermaßen Adam mit einem Apfel verführte. In alten Volkstümern ist der Apfel ein Zeichen für das weibliche Geschlecht und wurde sogar als Liebesorakel verwendet: Aus dem Apfel wurde eine Figur geschnitzt und aus den Resten die Zukunft gelesen.

Ursprünglich stammt der Apfel aus Asien und wird seit dem 6. Jahrhundert in Europa angebaut. Mittlerweile gibt es geschätzt ca. 30.000 verschiedene Sorten – 2.000 davon wachsen in Deutschland. Zu den beliebtesten gehören Boskop, Braeburn, Holsteiner Cox, Jonagold und Elstar. Jeder Deutsche verzehrt rund 20 Kilo pro Jahr von der „Zahnbürste der Natur“, wie der Apfel wegen seiner reinigenden Fruchtsäuren auch genannt wird. Also einfach mal das Kaugummi durch einen Apfel ersetzen, die Zähne werden es euch danken!

Der Genuss dieses vielseitigen Obstes ist eine wahre Jungkur für den Körper, denn durch das im Apfel enthaltene Pektin werden Schadstoffe aus dem Körper geschwemmt und der Cholesterinspiegel gesenkt. Er enthält viele Vitamine – darunter A, B1, B2, B6 – und einige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Außerdem gilt der Apfel als altes Hausmittel gegen Magen- und Verdauungsbeschwerden und kann Schlafstörungen sowie Schwangerschaftsübelkeit lindern.

Der Apfel ist ein wahrer Allrounder. Er schmeckt sowohl in süßen als auch in herzhaften Gerichten. Wie wäre es mit einem Apfel-Sellerie-Karotten-Salat?

Rezept für 4 Portionen
2 große Äpfel
400 g Knollensellerie
240 g Karotten
2 Zitronen
60 g Walnüsse
200 g Joghurt, 1,5 %
Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Zitronen auspressen. Karotten und Knollensellerie schälen und raspeln. Mit der Hälfte des Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel ebenfalls schälen, raspeln und mit dem restlichen Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel mit den Karotten und dem Knollensellerie vermischen. Die Walnusskerne grob hacken und zum Salat geben. Aus Joghurt, Zucker, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und über den Salat geben. Alles gut miteinander verrühren und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

ZUCCHINI

Wer hätte gedacht, dass die Zucchini zur Familie der Beeren gezählt wird? Botanisch gesehen jedenfalls ist es so, denn eine Beere wird definiert als Schließfrucht, die aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangen ist, sich während der Reife nicht öffnet und später als Ganzes von der Pflanze abfällt.

Die gurkenähnliche Frucht entstammt dem Kürbis und kommt auch deshalb zu ihrem ungewöhnlichen Namen: auf Italienisch heißt Kürbis nämlich „Zuccha“ und „Zucchini“ bedeutet demnach „kleine Kürbisfrucht“. Das Aussehen der Zucchini kann sehr unterschiedlich sein: Mal Gelb, mal Grün, mal gesprenkelt und mal gestreift. Im Handel wird meistens jedoch die klassische dunkelgrün gestreifte Variante angeboten.

Ihren Ursprung hat „die kleine Kürbisfrucht“ in Mexiko und Westindien. Mit der Entdeckung Amerikas fand sie ihren Weg nach Südeuropa, wo sie heute fester Bestandteil der mediterranen Küche ist. Seit einigen Jahren schon wird die Zucchini auch in nördlichen Breitengraden angebaut. Ein Tipp am Rande: Wer selbst Zucchini anbaut, kann auch die Blüte verwenden – nicht nur zur Dekoration, sondern auch als köstliche Beigabe in Salaten oder gefüllt und gebraten oder frittiert.

Beim Kauf von Zucchini sollte darauf geachtet werden, dass die Schale unbeschadet ist. Eine beschädigte Schale verringert die Haltbarkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich die Zucchini rund 10 Tage. Zucchini reifen schneller durch das Reifegas Ethylen. Sie sollten daher nicht neben Obst- und Gemüsesorten gelagert werden, die das Reifegas ausstoßen, wie z. B. Birnen, Äpfel oder Tomaten.

Besonders beliebt ist die Zucchini, weil sie so wenig Kalorien hat und durch die in ihr enthaltenen Bitter- und Ballaststoffe sehr gut sättigt. Und ihr Verzehr bringt noch einen wunderbaren Effekt für die Gesundheit mit: Der Körper wird mit vielen Vitaminen und Mineralien versorgt. Sie sind reich an Calcium, Eisen, Kalium, Phosphor, Vitamin A und C.

Der leicht nussige Geschmack lässt eine Kombination mit vielen anderen Gemüsesorten zu: Ob roh oder gegart – Zucchini schmeckt immer. Roh verarbeitet rundet sie geraspelt oder fein gehackt Salate ab und warm zubereitet sind mit Hackfleisch zubereitete Zucchini ein beliebter Genuss. Wie wäre es mit Zucchini-Puffer mit Feta-Käse?

Rezept für 4 Portionen
500 g Zucchini
100 g Zwiebeln
100 g Feta-Käse
4 m.-große Eier
100 g Mehl
1 EL Dill
Salz
Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung
Die Zwiebeln und die Zucchini grob reiben. Die Zucchini auf ein Tuch oder in ein feines Sieb geben und die Flüssigkeit gut ausdrücken. Den Feta-Käse bröseln oder klein schneiden und mit dem Mehl, den Eiern und dem Gemüse gründlich vermischen. Mit Dill, Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Öl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen. Die Mischung löffelweise in kleinen Portionen in die Pfanne geben und pro Seite bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten braten, bis die Puffer goldbraun sind.

Dazu passt ein Knoblauch-Joghurt-Dip. Die Puffer schmecken auch kalt sehr gut.

MELONE

Der Sommer gibt gerade nochmal alles und mit ihm darf ein Obst auf keinen Fall fehlen: kühle, saftige Melonen. An heißen Tagen ist ein Stück fruchtig erfrischende und herrlich leichte Melone wahrlich ein Genuss – und bei gerade mal rund 30 Kalorien pro 100 Gramm noch dazu ein richtiger Schlankmacher! Von Juni bis September ist die Hauptsaison der Melone und auf den hiesigen Wochenmärkten und in den Obst- und Gemüsefachgeschäften finden sich die unterschiedlichsten Sorten der rundlich bis ovalen Köstlichkeiten.

Die Melone zählt botanisch gesehen zu den Kürbisgewächsen. Insgesamt gibt es eine Vielzahl verschiedener Melonenarten, die sich allesamt zwei Gruppen zuordnen lassen: den Wassermelonen und den Zuckermelonen.

Von der Wassermelone gibt es circa 150 Sorten. Die bis zu 20 Kilogramm schwer werdenden Früchte haben eine glatte, hell- bis dunkelgrüne und recht dicke Schale. Das rote Fruchtfleisch ist besonders erfrischend, aber es gibt auch Sorten mit gelbem Fruchtfleisch. Die Zuckermelone ist deutlich süßer als die Wassermelone. Bei den Zuckermelonen unterscheidet man drei Gruppen: Netzmelonen, Honigmelonen und Cantaloupe-Melonen. Ihr zartes Fruchtfleisch ist grünlich bis gelb-orange gefärbt.

Melonen bestehen zu einem großen Teil aus Wasser, was sie zu einem tollen Erfrischungssnack macht. Doch die Melone kann noch mehr und ist reich an Vitaminen und Mineralien: Karotine, die in einer Vielzahl in der Melone enthalten sind, werden im Stoffwechsel zu Vitamin A umgebaut. Vitamin A ist wichtig für die Haut und das Sehvermögen der Augen. Die Vitamine der B-Gruppe verbessern die Eiweißverwertung und Zellatmung des Körpers und der immense Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf Konzentration und Stimmungslage aus. Die Mineralstoffe Folsäure, Eisen und Mangan sorgen für schönes Haar, unterstützen die Blutbildung und sind gut für Gehirn und Nerven. Das macht die Melone nicht nur zu einem beliebten Durstlöscher, sondern durch die wenigen Kalorien und die vielen gesunden Nährstoffe zum reinen Vitalfood.

Melonen lassen sich vielfältig zubereiten: zum Beispiel pur als kleine Melonenschiffchen, herzhaft als Honigmelone mit Parmaschinken oder süß im Obstsalat. Ein Melonenshake mit Milch und Vanilleeis oder ein fruchtiger Melonen-Cocktail lässt von Mittelmeer und Palmen träumen. Ein absolutes Sommergericht und ideal für heiße Tage ist die spanische Melonen-Gazpacho. Diese Suppe wird traditionell kalt serviert.

Rezept für 4 Portionen
900 g Wassermelone
1 rote Paprika
1 Zwiebel
2 Tomaten
2 EL Olivenöl
100 ml Tomatensaft
1 TL Granatapfelsirup
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Melone, die Paprika und die Tomaten entkernen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln. Alles in einen Standmixer geben und zusammen mit dem Olivenöl und dem Tomatensaft sehr fein pürieren. Alternativ kann auch ein Pürierstab verwendet werden. Anschließend mit dem Sirup, Salz und Pfeffer gut abschmecken. Wer mag, kann die Gazpacho noch durch ein nicht zu feinmaschiges Sieb passieren. Vor dem Servieren die Gazpacho zum Durchkühlen für drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dazu passen wunderbar Garnelen-Spieße oder man kann auch etwas Feta-Käse in die Gazpacho bröseln.

BIRNE

Die ersten Ernten von Birnen aus dem Alten Land sind eingetroffen. Von August bis Oktober kommen sie frisch aus heimischen Gefilden auf die Wochenmärkte und in die Fachgeschäfte.

Das beliebte Kernobst gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus Asien. Heute gibt es ungefähr 2.500 verschiedene Birnensorten.

Birnen sind wahre Gesundheitswunder und strotzen nur so vor Vitaminen und wertvollen Mineralstoffen: Neben den Vitaminen A, B und C, die unser Immunsystem unterstützen, enthalten Birnen hohe Mengen Kalium. Dieser Mineralstoff ist wichtig für ein gesundes Herz und reguliert den Wasserhaushalt unseres Körpers. Außerdem haben die schmackhaften Früchte eine verdauungsfördernde Wirkung, denn aufgrund ihres hohen Wasseranteils gelangen die darin gelösten Nährstoffe schnell in den Darm gelangen. Doch damit nicht genug: Birnen enthalten einen sehr hohen Anteil an Folsäure, dem „Gute-Laune“ -Vitamin unseres Körpers, und sind damit genau der richtige Snack für die wieder kürzer werdenden Tage.

Die köstlichen Vitaminwunder schmecken saftig und honigsüß, da sie im Vergleich zu anderen Früchten nur sehr wenig Fruchtsäure enthalten. Da reife Birnen druckempfindlich sind, werden die Früchte vor ihrer absoluten Reife geerntet. Nach dem Kauf sollten sie daher zu Hause noch einige Tage nachreifen. Reife Früchte erkennt man daran, dass sich ihr Fruchtfleisch am Stielende leicht eindrücken lässt, der Rest der Frucht aber noch fest ist. Je nach Reifegrad bleiben die aromatischen Früchte dann etwa fünf Tage frisch.

Birnen können vielfältig zubereitet werden: in Kuchen, zu Desserts, Gelees, Säften, sie munden aber auch in herzhafter Form. Wenn Birnen gedünstet werden, sollte zu festeren Sorten gegriffen werden, damit die Früchte nicht zerfallen. Wie wäre es mit einem Birnen-Avocado-Salat?

Rezept für 4 Portionen
50 g Pinienkerne
75 g Parmesan
2 Limetten
3 Birnen (reif)
3 Avocados (reif)
Öl, z. B. Kürbiskernöl oder gutes Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Fett) bei mittlerer Hitze rösten. Dabei häufig wenden, damit sie nicht verbrennen. Den Parmesan zu hauchdünnen scheiben hobeln oder reiben und die Limetten auspressen. Die Birnen und die Avocados halbieren, entkernen und schälen. Danach vierteln und in schmale Scheiben schneiden. Die Scheiben im Wechsel auf einem Teller anrichten und mit dem Limettensaft und dem Kürbiskernöl beträufeln. Den Parmesan und die Pinienkerne darüber geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

GRÜNE BOHNE

Sommerzeit ist grüne Bohnenzeit: Von Ende Juli bis September kommen grüne knackige Gartenbohnen direkt vom Feld in die Fachgeschäfte und auf die Märkte. Außerhalb der Saison kommen sie dann aus dem Treibhaus oder aus Afrika, Südamerika und anderen Ländern. Sie sind natürlich auch in Konserven oder tiefgefroren erhältlich, doch am besten schmecken sie einfach frisch!

Bohnen sind bereits seit über 3.000 Jahren ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie stammen aus Mittel- und Südamerika und gelangten mit ihren Entdeckern im 16. Jahrhundert nach Europa. Diese weiten Reisen und Anpassungen haben unterschiedliche Arten hervorgebracht. Während man von einigen Sorten nur die getrockneten Bohnen verspeist – wie Kidney-, Sau- oder dicke Bohnen – werden die grünen Gartenbohnen mitsamt der Hülse genossen.   

Die grünen länglichen Schoten stehen auf deutschen Speiseplänen ganz weit oben, aber auch ihre Inhaltsstoffe können sich sehen lassen: Die Früchte enthalten viel Kalcium, Magnesium und Eisen, die der Körper für stabile Knochen und einen gesunden Stoffwechsel benötigt. Der wichtigste Bestandteil der Bohne ist jedoch das pflanzliche Eiweiß, das zellverjüngend wirkt und im Gegensatz zu tierischem Eiweiß vom Körper besonders gut aufgenommen wird. Eine Bohnenmahlzeit wirkt daher wie eine Frischzellenkur von innen – und das bei nur 33 Kalorien pro 100 Gramm. Was will man mehr?

Frische Schoten verströmen einen aromatischen Duft und knacken beim Durchbrechen. Die grünen Proteinwunder halten sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage, können aber auch gut eingefroren werden. Doch bei den vielfältigen und köstlichen Gerichten, die sich aus den knackigen Schoten zaubern lassen, ergeben sich kurze Lagerzeiten von allein.

Bohnen dürfen auf keinen Fall roh verzehrt werden. Sie enthalten das für den Menschen giftige Phasin, das erst durch Erhitzen zerstört wird. Die Schoten daher mindestens 10 Minuten in kochendem Salzwasser garen.

Ob als klassische Beilage mit Speck, als deftiger Eintopf, in Salaten oder in einem exotischen Curry: Bohnen munden einfach immer.

Wie wäre es mit einer sommerlichen Bohnen-Buttermilch-Suppe?

Rezept für 4 Portionen
700 g grüne Bohnen
500 g Kartoffeln
500 ml Fleischbrühe
1 Liter Buttermilch
3 EL Zitronensaft
etwas Ingwer
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Bohnen waschen, putzen und in Stücke schneiden. Anschließend in reichlich Salzwasser ca. 10-15 Minuten weich garen. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Würfel in der Brühe weich kochen und dann zusammen mit der Brühe pürieren. Die Buttermilch sowie die gekochten Bohnen dazu geben und mit Zitronensaft, Ingwer, Pfeffer und Salz abschmecken.

Wer mag, kann statt Pfeffer auch mit Muskat würzen oder einen Teil der Brühe durch Weißwein ersetzen.

HEIDELBEERE

Die Heidelbeere hat viele Namen. Bei uns im Norden sagen wir meistens Blaubeere, aber sie wird auch Schwarzbeere, Waldbeere, Bickbeere, Moosbeere oder Heubeere genannt und gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse.

Im Handel ist unter der Bezeichnung Heidel- oder Blaubeere meist die aus nordamerikanischen Heidelbeersorten gezüchtete Kulturheidelbeere erhältlich. Die Früchte der Kulturheidelbeere sind im Vergleich mit der heimischen Waldheidelbeere etwa doppelt so groß. Das Fruchtfleisch der Waldheidelbeere ist durchgehend blau-rot gefärbt, während bei der Kulturfom die blau-violett erscheinenden Farbstoffe nur in der Schale sitzen und das festere Fruchtfleisch eine grünliche Färbung aufweist. Aufgrund des hohen Farbstoffgehalts im Fruchtfleisch der Waldheidelbeere färbt sich die Zunge beim Verzehr kräftig blau und bei der Verarbeitung sind Handschuhe empfehlenswert.

Kulturheidelbeeren sind das ganze Jahr über aus heimischer Produktion oder als Import erhältlich. In Deutschland haben Heidelbeeren von Juli bis September Saison. Sonstige Anbaugebiete der Kulturbeere finden sich z. B. in Spanien, Chile und Argentinien.

Im Kühlschrank sind Kulturheidelbeeren 1-2 Wochen haltbar, die empfindlichen Waldheidelbeeren nur wenige Tage. Vor allem die Kulturheidelbeeren lassen sich aufgrund ihrer festen Schale gut einfrieren. Dazu die gewaschenen Beeren zum Vorfrieren auf einem Tablett ausbreiten und erst im gefrorenen Zustand in geeignete Vorratsbehälter umfüllen.

Gesundheitlich sind Heidelbeeren ein absoluter Volltreffer. Sie enthalten gerade mal 42 kcal pro 100 Gramm. Dazu sind sie reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Durch den hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, im Falle der Heidelbeere sind das die Anthocyan-Farbstoffe und verschiedene Gerbstoffe, stehen sie zudem ganz oben auf der Liste der „antioxidativen“ Fruchtsorten. Schon bei den alten Griechen und Römern wurden Heidelbeeren als Heilmittel eingesetzt. Getrocknete Heidelbeeren helfen aufgrund des adstringierenden Effekts ihrer Gerbstoffe z. B. bei Durchfallerkrankungen und Heidelbeertee wirkt antibakteriell und entzündungshemmend bei Zahnfleischentzündungen.

Passend zur Grillsaison haben wir hier für euch ein leckeres Rezept mit gegrilltem Fetakäse und Heidelbeer-Sauce vorbereitet.

Rezept für 4 Portionen
400 g Fetakäse
1-2 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
2 Rosmarinzweige
150 g Heidelbeeren
1 EL Honig, flüssig
2 EL Rotweinessig
3 EL Olivenöl
Pfeffer, gemahlen

Zubereitung
Zuerst den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Fetakäse in eine Grillschale geben und den Knoblauch gleichmäßig darüber verteilen. Anschließend mit Pfeffer würzen und 2 EL Olivenöl darüber träufeln. Das Ganze für circa 15 Minuten auf den Grill geben. Währenddessen 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Rosmarinzweige hinzugeben und bei kleiner Hitze circa 3 Minuten ziehen lassen. Die Heidelbeeren zusammen mit dem Honig in den Topf geben und kurz köcheln lassen. Die Sauce mit dem Rotweinessig ablöschen und etwa 5 Minuten einköcheln lassen. Zum Schluss die Sauce über den gegrillten Fetakäse geben und genießen.
Im Backofen: 20-30 Minuten bei 200 Grad

STACHELBEERE

Stachelbeeren sind besonders reichhaltig an Mineralstoffen (u.a. Eisen und Magnesium) und bestimmten Vitaminen, z.B. das Vitamin C. Die Reifezeit der leckeren Früchte liegt in Mitteleuropa im Juli und August. Die Stachelbeere ist in fast ganz Europa verbreitet. Die drei größten Produzenten sind Deutschland, Russland und Polen. Frische Stachelbeeren lassen sich etwa eine Woche lang ohne Qualitätsverlust im Kühlschrank lagern und sollten innerhalb der Zeit weiterverarbeitet oder konserviert werden

Für die Weiterverarbeitung haben wir ein leckeres Rezept: Blätterteig-Windmühlen mit Stachelbeeren 

Zutaten für ca. 10 Stück
1 Packung (300 g)                 tiefgefrorener Blätterteig
175g                                       grüne Stachelbeeren
175g                                       rote Stachelbeeren
50g                                         Zucker
1                                             Zimtstange
                                               Schale von 1 unbehandelten Zitrone
2-3EL                                     Créme de Cassis (schwarzer Johannisbeer-Likör)
25g                                         Speisestärke
1                                             Eigelb
1 TL                                       Schlagsahne
                                               Mehl
                                               Backpapier

Zubereitung
Den Blätterteig nebeneinander legen und bei Raumtemperatur ca. 20-30 Minuten auftauen lassen. Währenddessen die Stachelbeeren waschen und putzen. Die 150ml Wasser mit dem Zucker, Zimtstange, Zitronenschale und den Cassislikör aufkochen. Die Stachelbeeren in den Sud geben und 3-5 Minuten dünsten. Mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen. Die Speisestärke und ein wenig Wasser glatt rühren, anschließend den kochenden Sud nochmals rühren. Nach dem erneuten Aufkochen über die Stachelbeeren gießen.
Alles abkühlen lassen. In der Zeit die Blätterteigplatten mit Wasser anfeuchten übereinander legen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (20x50 cm) ausrollen. 10 Quadrate (10 x 10 cm) ausschneiden. Alle Ecken ca. 4 cm tief einschneiden und von jeder Ecke eine Hälfte zur Mitte klappen. Einen Esslöffel Stachelbeeren in die Mitte legen und auf das Backpapier legen. Zum Bestreichen der Flügel der Windmühlen Eigelb und Sahne verrühren. Zum Schluss alles in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen und abkühlen lassen.

RADIESCHEN

Radieschen sind eine Nutzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse.
Durch Senföl entsteht der typische scharfe Geschmack. Dieser wird bei Verletzung der Pflanze (Bearbeitung oder Anbeißen) verursacht. Die Herkunft des Radieschens ist unbekannt. In Europa ist es erst seit dem 16. Jahrhunderts etabliert und verbreitete sich anfangs langsam in der französischen Küche und dann weiter in ganz Europa. Wer selber Radieschen pflanzen will, kann sich im Handel Saatgut kaufen. Sie sollte nach vier bis sechs Wochen geerntet werden. Wartet man zu lange damit, verholzt die Knolle und der Geschmack wird unangenehm.  Etwa 85 % der Radieschen Ernte wird in Deutschland um Schifferstadt im Rhein-Pfalz-Kreis geerntet. Wenn die Wurzeln Dellen haben oder die Blätter welken, sind sie nicht mehr frisch. Grundsätzlich sollten sie immer frisch verzehrt werden. Wenn man sie ein paar Tage frisch halten möchte, kann man diese im Kühlschrank in einem feuchten Tuch oder eine kleine Menge Wasser legen und vorher das Laub vollständig entfernt. Dabei sind Luftdicht verschlossene Behälter nicht zu empfehlen.
Wir haben hier ein leckeres Radieschen Smoothie Rezept für euch.

Rezept für 2 Portionen
1                            kleine Zitrone
½ Kästchen           Gartenkresse
1 Bund                  Radieschen
300ml                    Buttermilch
1TL                       Paprikapulver (edelsüß)
2 Prisen                 Salz
                              flüssiger Süßstoff (nach Belieben)
                              Eiswürfel
Zubereitung
Zitrone auspressen und 1 EL davon nehmen. Kresse schneiden. Anschließend die Radieschen putzen, waschen und grob zerkleinern.
Den Zitronensaft, Radieschen, Buttermilch, Paprikapulver und Salz gründlich mit einem Stabmixer o.Ä. pürieren. Wenn man mag, kann dieser mit Süßstoff abgeschmeckt werden und mit Eiswürfeln und Kresse garniert werden.

ERDBEERE

Erdbeeren (Fragaria) gehören aus botanischer Sicht nicht zu den Erdbeeren. Ebenso wenig wie Himbeeren und Brombeeren, denn sie sind Sammelnussfrüchte. Das rote Fruchtfleisch ist eigentlich nur eine Scheinfrucht, die eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner an der Oberfläche.

Erdbeeren sollte man bis spätestens September pflanzen, denn diese braucht noch ein paar warme Tage um anwachsen zu können. Erst wenn sie gut angewachsen und stark genug ist, kann sie den Winter überleben. Wer im Herbst die Pflanzen zu spät setzt, geht das Risiko ein, dass sie im Boden verfault. Dabei ist es gut zu wissen, dass in der Zeit vom Pflanzen bis zum ersten Frost die Blütenanlage für die Ernte im Folgejahr gebildet wird.
Um euch die Zeit mit leckeren Erdbeeren zu versüßen haben wir für euch ein Rezept für Erdbeer-Tartelettes vorbereitet.

Für 6 Stück
Zutaten (Teig)
225g                            Mehl
50g                              Zucker
1                                  Ei
100g                            Butter
1 Prise                        Salz
Zutaten (Belag)
400g                            Erdbeeren
1 Päckchen                 Vanillepuddingpulver
350ml                          Milch
150g                            Schmand

Zubereitung
Zuerst das Mehl, Zucker, Ei, Butter und Salz in einer Schüssel zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Dann den Teig etwa eine Stunde lang kalt stellen.
Anschließend Tarteförmchen (Ø ca. 10 cm) einfetten und mit dem Teig auslegen, gut andrücken und auch an den Seiten hochziehen. Zuletzt den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Törtchen im Ofen bei 200 Grad (Umfluft 180 Grad) ca. 15 Minuten lang backen, auskühlen lassen und den Teig aus den Förmchen lösen.
Die Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und den Strunk entfernen, nach Belieben klein schneiden. Zum Schluss den Pudding mit 350ml Milch anrühren, Schmand dazu geben und zu einer festen Masse verrühren.
Die Puddingmasse in die Törtchen geben und die Erdbeeren drauf verteilen und leicht andrücken.
 

KARTOFFEL

Kartoffel

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) wird in Teilen von Deutschland, Österreich und der Schweiz auch als Erdapfel, Erdbirne oder Grundbrine bezeichnet. Sie ist eine Nutzpflanze und kommt aus der Familie der Nachschattengewächse (Solanaceae).
Weltweit werden jährlich ca. 376 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet, somit ist die Kartoffel eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt, aber auch Futtermittel und Industrierohstoff. Die 3 größten Kartoffelproduzenten sind China, Indien und die Ukraine (Stand 2018). Hingegen sind die Niederlande, Frankreich und Deutschland die drei größten Kartoffelexporteure (Stand 2017).

Wir haben hier ein leckeres Kartoffelbrot Rezept vorbereitet.


Rezept für eine Portion
200g                Sauerteig
400g                gekochte Kartoffeln
200g                Roggenvollkornmehl
250g                Weizenmehl
15g                  Salz
100g                Wasser
n.B.                 Hefe, falls der Sauerteig noch nicht genug Triebkraft hat
n.B.                 Brotgewürzmischung

Zubereitung
Die Kartoffeln durch eine Presse drücken, dabei ist es egal, ob es Pell- oder Salzkartoffeln sind. Wir empfehlen festkochende, wie Linda oder rotschalige Kartoffeln. Bei mehligen Kartoffeln kann es sein, dass man etwas mehr Wasser an den Teig geben muss.
Alle Zutaten so lang durchkneten, bis ein homogener Teig entsteht (bei Küchenmaschinen etwa 5 Minuten). Den Teig rund 30 Minuten ruhen lassen, anschließend durchkneten und einen Laib draus formen. Diesen dann in einen Gärkorb oder eine Form geben.
Je nach Triebkraft des Sauerteiges oder ob Hefe verwendet wurde, das Brot 1 – 4 Stunden an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch abgedeckt oder in einer großen Tüte gehen lassen. Den Ofen rechtzeitig auf 250 Grad vorheizen. Das Brot unter Schwaden (Wasser in einer feuerfesten Form im Ofen) in den Ofen geben und 15 Minuten lang bei 250 Grad backen. Dann die Wasserschale rausnehmen und das Brot bei 200 Grad 20 Minuten weiter backen. Anschließend das Brot nochmals 20 Minuten backen auf 180 Grad. Das Brot rausnehmen, abkühlen lassen und genießen.

RHABARBER

Rhabarber

Der Rhabarber, den wir kennen, heißt „Gemeiner Rhabarber“, denn man sollte ihn niemals nach dem 24. Juni ernten und verzehren, denn dann wird er ungenießbar. Außerdem kann die relativ hohe Konzentration an Oxalsäure zu vergiftungsähnlichen Symptomen, wie Lähmungserscheinungen und Nierenschäden führen. Dennoch besitzt der Rhabarber viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Außerdem die Vitamine A und B1. Die Anbauschwerpunkte für den Rhabarber liegen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Verwendung finden nur die fleischigen Stiele, diese sollten nicht roh verzehrt werden. Beim Einkaufen erkennt man das frische Gemüse an den glänzenden festen Stangen und frischen Abrissstellen. Eingewickelt in ein feuchtes Tuch, kann er mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Wir haben für euch ein leckeres, kalorienarmes Rezept zum Nachmachen zusammengestellt.

Rhabarber – Tarte für 4 Personen

125g          Blätterteig     
                    Mehl, zum Verarbeiten
½                 Puddingpulver, Vanille, zum Kochen (37g)
250ml        Milch
1 ½ EL       Zucker
200g          Rhabarber
                    Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Den Blätterteig auftauen lassen und auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen. Vier Quadrate ausschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Das Puddingpulver mit 1/3 der Milch, sowie dem Zucker verrühren. Die übrige Milch aufkochen und das angerührte Pulver zugeben. Unter ständigem Rühren eine Minute kochen lassen und die fertige Creme auf den Blätterteigquadraten verteilen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Rhabarber waschen, Fäden abziehen, in 4 - 6 cm lange Stücke teilen. Auf jedes Teigquadrat nebeneinander 2 - 3 Rhabarberstücke legen. Die Tartes im Ofen 12 -14 Minuten backen. Noch warm großzügig mit Puderzucker bestäuben und servieren.

CHICORÉE

Chicorée

Chicorée gehört zur Familie der Korbblütler. Dieser sieht Rübenartig aus und ist ca. 15cm lang und zwischen 3 und 5 cm dick. Im Chicorée steckt viel Gesundes: Seine Bitterstoffe sind gut für Verdauung, Stoffwechsel und Kreislauf. Er ist reich an Kalium, Folsäure und Zink, liefert auch die Vitamine A, B und C. Chicorée kann unterschiedlich verwendet werden. Geschnitten kann daraus ein Rohkostsalat gemacht werden, der mehr oder weniger bitter schmeckt. In anderen Ländern wie Frankreich, Niederlanden und Belgien wird er häufiger gedünstet. In Deutschland und den Vereinigten Staaten wird er meist Roh verzerrt.
Damit ihr den leckeren Chicorée direkt probieren könnt, haben wir ein leckeres Rezept vorbereitet.

Salat Portion für 4 Personen

Zutaten
2                      Paprikaschoten (rot)
2                      Chicorée
2                      kleine Äpfel, lieblich
Für das Dressing
200g                Joghurt
1 EL                Sahne
5 EL                Orangensaft
1 EL                Essig (Weißweinessig)
1 EL                Zucker
1 Prise             Chili, gemahlener
                        Salz
                        Zitronenschale, gerieben (unbehandelt)
1 EL                Erdnussöl
1EL                 Pinienkerne

Zubereitung

Die Paprikaschoten vierteln und dünn schälen (wir empfehlen dafür einen Sparschäler), Kerne und Trennwände entfernen und die Viertel in Streifen schneiden. Anschließend den Chicorée putzen und klein schneiden. Die Äpfel schälen und vierten, das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in Scheiben schneiden. Für das Dressing alle Zutaten zusammen mit einem Schneebesen verrühren und die Soße über den vorbereiteten Salat geben. Bei belieben mit den in Öl gerösteten Pinienkernen bestreuen.