Die Salatgurke gehört aus botanischer Sicht zu den Kürbisgewächsen. Über ihre Herkunft wird diskutiert, aber vermutlich stammt sie aus Ostindien. Dort wird sie bereits in uralten Schriften aus dem 3. Jahrtausend vor Christus erwähnt. Rund 500 Jahre vor Christus begannen die Griechen und die Römer, die Gurke anzubauen. Bei uns wurde die Salatgurke erst im späten Mittelalter heimisch, denn sie ist frostempfindlich und braucht Wärme. In der Schale sind die meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten, daher sollte die gewaschene Gurke ungeschält verzehrt werden. Die Gurke verfügt über viel Erepsin, ein Enzym, das darmreinigend wirkt. Für eine optimale Entschlackung sorgt auch der Wasserreichtum der Frucht – sie besteht bis zu 95 Prozent aus Wasser. Daneben enthält die grüne Frucht viel Vitamin E, das unsere Haut vor Sonneneinstrahlung schützt. Das in ihr enthaltene Silizium kräftigt Haut, Haare und Bindegewebe. Wer im Hinblick auf den anstehenden Sommer noch etwas Gewicht verlieren möchte, greift mit bestem Gewissen zur Gurke, denn sie enthalten nur rund 14 Kalorien bei 100 Gramm. Die Salatgurke ist übrigens auch ein natürliches Kosmetikum. Äußerlich angewendet ist sie Schutz- und Heilmittel für die Haut: Legt man die feuchten Gurkenscheiben auf die Augenlider, befreien sie diese von Trockenheit, Schwellung und Entzündung. Salatgurken sind das ganze Jahr über erhältlich. Heimische Salatgurken werden jetzt vor allem auf Wochenmärkten und in den Fachgeschäften für Obst und Gemüse angeboten. Beim Kauf einer Salatgurke sollte darauf geachtet werden, dass sie hart ist und ihre Schale ein dunkles, sattes Grün aufweist. Salatgurken werden am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt, wobei die Temperatur 10 Grad nicht unterschreiten sollte. Frisch gekauft halten sie sich so bis zu einer Woche. Gurken sind nicht zum Einfrieren geeignet. Besonders an warmen Tagen erfrischt der natürliche Durstlöscher. Probieren Sie doch mal eine kalte Gurkensuppe: Dazu raspeln sie zwei gewaschene Salatgurken. Dann 500 ml Vollmilchjoghurt, 150 ml saure Sahne, den Saft einer halben Zitrone, 1 TL Kräutersalz und 200 ml kaltes Wasser verrühren, zu den Gurkenraspeln geben und 300 ml kaltes Wasser hinzugeben. Die Suppe nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, mit Dill bestreuen und kalt servieren.
|
|
|