Die Kiwi enthält so viel Vitamin C wie kaum ein anderes Obst. Bereits eine Kiwi pro Tag deckt den empfohlenen Tagesbedarf. Daneben punktet sie mit viel Magnesium. Gerade die Kombination aus Vitamin C und Magnesium ist eine Wohltat für das Immunsystem und die Nerven und stärkt die Konzentrationsfähigkeit. Die Kiwi enthält kaum Kalorien, was die Frucht mit der handlichen Größe zu einer idealen Zwischenmahlzeit macht: In der Mitte quer aufgeschnitten können beide Hälften einfach ausgelöffelt werden. „Hayward“ heißt die grüne Kiwisorte, die überwiegend bei uns im Handel erhältlich ist. Wenn die Frucht bei leichtem Fingerdruck nachgibt, hält man eine Kiwi mit der richtigen Reife in der Hand. Grüne Kiwis mögen es nicht zu kühl, deswegen werden sie am besten bei Raumtemperatur aufbewahrt. Zusammen mit Milchprodukten sollten sie nicht verzehrt werden, denn sie enthalten Actinidin, ein Eiweiß spaltendes Enzym, das Milchprodukte im Kontakt mit dem Fruchtfleisch bitter schmecken lässt. Wer gerne Quark oder Desserts mit rohen Früchten isst, sollte zur gelben Kiwi greifen. Sie verträgt sich sehr gut mit Milchprodukten, ist etwas kleiner als ihre grüne Schwester, hat eine unbehaarte Schale, gelbes Fruchtfleisch und einen milden honigsüßen Geschmack. Im Gegensatz zu den kälteempfindlichen grünen Kiwis fühlen sich die „goldenen Schwestern“ kühl gelagert am wohlsten. Ein selbst zubereiteter Kiwi-Smoothie erfrischt und ist der ideale Vitamin-Kick nach dem Sport. Einfach vier Kiwis schälen und mit einem Liter Orangensaft, dem Saft von zwei Limetten und drei Esslöffeln Agavendicksaft pürieren. Zwei weitere Kiwis schälen, würfeln und zusammen mit dem zuvor Pürierten auf die Gläser verteilen. Nach Belieben die Gläser mit Kiwi- und Orangenscheiben dekorieren, Eiswürfel hinzugeben und der Muntermacher ist servierfertig.Foto: Zespri
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