JEDES BLATT EIN GENUSS
Mit knackfrischem Salat in den Frühling

Jetzt, wo der Frühling nicht mehr lang auf sich warten lässt, wächst auch die Lust auf erfrischenden und leichten Genuss. Da kommt der grüne Salat gerade recht: Die verschiedenen Sorten enthalten so gut wie keine Kalorien und sind ideal für alle, die auf die leichte Küche setzen.

Die Bezeichnung Salat leitet sich von dem lateinischen Begriff "insalare" ab, was soviel wie einsalzen bedeutet. Botanisch gesehen wird zwischen Blattsalaten, die einen Kopf bilden, und Pflück- beziehungsweise Schnittsalat unterschieden. Bei der großen Auswahl an Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei: Zu den bekannteren Arten zählen der Kopf-, Eisberg-, Eichblatt-, Feld-, Römer-, Friseesalat sowie der Rucola, die Endivie, der Radicchio sowie der Lollo Rossa und Bionda. Wie gut, dass einige von ihnen schon jetzt Saison haben und auf den Wochenmärkten und in den Obst- und Gemüsefachgeschäften erhältlich sind.

Er ist ganz klar einer der Verbraucherlieblinge: der Kopfsalat. Seine Blätter enthalten vor allem viel Wasser – bis zu 95 Prozent des kostbaren Nasses können die Zellen eines Blattes speichern. Damit ist er eine ideale Beilage für Figurbewusste. Daneben enthält Kopfsalat Magnesium, das für ein starkes Immunsystem und eine gute Konzentrationsfähigkeit sorgt. Der grüne Kopf punktet vor allem durch Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung sorgen und Giftstoffe absorbieren. Eingeschlagen in ein feuchtes Geschirrtuch sind die zarten Blätter des Kopfsalates im Kühlschrank ein bis zwei Tage haltbar. Damit die Blätter nicht zusammenfallen, wird das Dressing erst kurz vor dem Servieren darüber gegeben.

Zwei kleine Italiener, der Lollo Rosso und der Lollo Bionda, haben jetzt ebenfalls Saison und verbreiten mediterranes Flair in der Küche. Ihre hübschen gekräuselten Blätter eignen sich prima zum Dekorieren und haben einen leicht nussig-herben Geschmack. Der hohe Anteil an Folsäure kurbelt die Eiweißverdauung an und macht die beiden Sorten zu einem idealen Nahrungsmittel für werdende Mütter. Die rote Färbung des Lollo Rosso erhält er von den in ihm enthaltenen Karotenen, die einen positiven Einfluss auf das Immunsystem ausüben und vor freien Radikalen schützen.

Ein Shootingstar unter den Salatsorten ist ohne Zweifel der Rucola, der sich seit Jahren einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Dabei feiert diese Salatsorte eigentlich ihr Comeback: Die Rauke – so ihr deutscher Name – wurde nämlich schon von den alten Germanen als Nahrungsmittel und Heilpflanze geschätzt. Die Blätter der Rauke zeichnen sich durch einen kräftig-aromatischen Geschmack aus, der an Kresse und Walnüsse erinnert.

Salat am besten nur kurz unter fließendem Wasser abspülen. Mit einer Salatschleuder kann der Salat schnell und einfach getrocknet werden. Wer keine Schleuder zur Hand hat, nimmt stattdessen einfach ein Küchentuch.

Der beliebte Evergreen mundet einfach immer: Ob morgens im Frühstücksbrötchen, als Beilage oder als bunter Salatteller. Das Tüpfelchen auf dem i ist allerdings das Dressing und macht das Blattgemüse erst zu einer wahren Delikatesse: Die klassischste Variante ist die Vinaigrette. Dazu drei Teile Öl mit einem Teil Essig mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wandeln Sie sie doch einmal mit einem Fruchtessig oder einem Nussöl ab – schon erhält ihr Salat eine andere Note!

 

 

 


 


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