Auch zu erkennen war, dass über die Schlemmerei hinaus großes Interesse an gesunder Ernährung und regionaler Erzeugung besteht. Die Stände, die über Zusätze in Lebensmitteln und Gentechnik informierten, waren äußerst gut besucht. Neben Essen, Trinken und allen Informationen, fiel insbesondere den „Stammgästen“ des Food Markets auf, dass sich sowohl die Außenfassade als auch die 22 Meter hohe Decke der Großmarkthalle frisch saniert von ihren besten Seiten zeigten und die Sanierung auch in den übrigen Teilen Halle große Fortschritte macht. Besonders gelobt wurde von Familien, dass ein Kinder-Areal eingerichtet wurde: Hier konnten sich die Kleinen auf einer Hüpfburg austoben, Mini-Gabelstapler fahren, sich schminken lassen und auch an einem Quiz teilnehmen und das alles kostenfrei. Eröffnet wurde die Feinschmeckerzone am Samstag von Torsten Berens, Geschäftsführer des Großmarktes Obst, Gemüse und Blumen, sowie von Hamburgs zuständigem Senatsdirektor Bernhard Proksch und Dieter Braatz, stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift „Der Feinschmecker“. Herr Proksch zitierte eine japanische Weisheit, nach der man 75 Tage länger lebt, wenn man etwas genießt, was man vorher noch nicht gegessen hat. „Wenn wir bei den tausenden Besuchern erreichen konnten, dass sie 75 Tage länger leben, ist das doch ein wunderbarer Erfolg. Gute und gesunde Ernährung ist uns ein wichtiges Anliegen und die Resonanz dieses Wochenendes macht deutlich, dass viele Norddeutsche und auch weiter angereiste Gäste genauso denken“, freut sich Torsten Berens nach Toresschluss des Food Markets am Sonntagabend.
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