Zu seinem lateinischen Namen kam das Kernobst durch die biblische Geschichte, in der Eva bekanntermaßen Adam mit einem Apfel verführte. In alten Volkstümern ist der Apfel ein Zeichen für das weibliche Geschlecht und wurde sogar als Liebesorakel verwendet: Aus dem Apfel wurde eine Figur geschnitzt und aus den Resten die Zukunft gelesen. Ursprünglich stammt der Apfel aus Asien und wird seit dem 6. Jahrhundert in Europa angebaut. Mittlerweile gibt es circa 20.000 verschiedene Sorten – 1.000 davon wachsen in Europa. Zu den beliebtesten gehören Boskop, Braeburn, Holsteiner Cox, Jonagold und Elstar. Jeder Deutsche verzehrt im Schnitt 17 Kilo pro Jahr von der „Zahnbürste der Natur“, wie der Apfel wegen seiner reinigenden Fruchtsäuren auch genannt wird. Also einfach mal das Kaugummi durch einen Apfel ersetzen, die Zähne werden es Ihnen danken! Der Genuss dieses vielseitigen Obstes ist eine wahre Jungkur für den Körper, denn durch das im Apfel enthaltene Pektin werden Schadstoffe aus dem Körper geschwemmt und der Cholesterinspiegel gesenkt. Er enthält viele Vitamine – darunter A, B1, B2, B6 – und einige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Außerdem gilt der Apfel als altes Hausmittel gegen Magen- und Verdauungsbeschwerden und kann Schlafstörungen sowie Schwangerschaftsübelkeit lindern. Der Apfel ist ein wahrer Allrounder. Probieren Sie doch einmal Apfel-Schweinegeschnetzeltes: Das Geschnetzelte wie gewohnt zubereiten, nur statt Portwein Apfelwein und in Scheiben geschnittene Äpfel zugeben – ein echter Genuss!
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