Kleine Chronik des Hamburger Großmarktes

962   Erstes Marktrecht im norddeutschen Raum, verliehen durch Erzbischof Adaldag (936 - 988)
     
1628   Mehrfache ausdrückliche Ablehnung des Zwischenhandels als “preisverteuernd”
     
1696-
1721
  Die Verbraucher müssen direkt beim Erzeuger kaufen.
     
1823   Senator Abenroth tritt für den Zwischenhandel ein
     
1842   Nach dem großen Hamburger Brand muß der Obst- und Gemüsehandel der Bauern aus den Elbmarschen auf dem Hopfenmarkt organisiert werden. Es gibt 319 Verkaufsstände, von denen jeder 8 Pfennig pro Tag Miete kostet. An jedem Wochentag ist zweimal Markt
     
1889   Erweiterung des Obst- und Gemüsemarktes auf dem Hopfenmarkt durch Beseitigung der Schrangenzellen der „Schlachterbrüderschaft vom Neuen Schrangen“ und des Brunnens sowie durch Unterkellerung der Marktfläche
     
1894   Zulassung für neue Verkäufer am Hopfenmarkt
     
1907   Inbetriebnahme eines vorläufigen Marktplatzes mit Landungsanlagen zwischen Meßberg, Deichtor und Alter Wandrahmsbrücke
     
1911   Aufhebung der alten Märkte am Hopfenmarkt und Meßberg und Eröffnung des neuen Deichtormarktes
     
1947   Beschluss des Senats über Verlegung des Deichtormarktes nach Hammerbrook
     
1953   Gesetz über den Durchführungsplan Hammerbrook mit Ausweisung der Fläche für den neuen Obst- und Gemüsemarkt
     
1954   Vorlage des Senats an die Bürgerschaft über die Gesamtplanung des neuen Marktes Hammerbrook
     
1954   Inbetriebnahme der „Veiling Hamburg“ auf dem neuen Gelände in Hammerbrook
1955   Entscheidung im Wettbewerb um die Gestaltung der zentralen Großmarktfläche.
     
1956   Beschluss der Bürgerschaft über die Marktplanung und den Bau der Großmarkthalle.
     
1958   Baubeginn der Großmarkthalle
     
1962   Eröffnung des neuen Großmarktes. Aufhebung des Deichtormarktes, Umgestaltung des Deichtorplatzes zum Verkehrsknotenpunkt und Einzug des Blumengroßmarktes in die Deichtorhallen
     
1979   Kauf des Lippeltstraßengeländes von der Deutschen Bundesbahn zur Erweiterung des Großmarktgeländes
     
1981
1982
  Beschluss von Senat und Bürgerschaft zur Verlagerung des Blumengroßmarktes auf das Großmarktgelände
     
1982   Baubeginn für die Erweiterung der Großmarkthalle für die Aufnahme des Blumengroßmarktes
     
1984   Eröffnung des neuen Blumengroßmarktes. Aufhebung des Blumengroßmarktes in den Deichtorhallen
     
1994   Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg sichert den Firmen des Hamburger Großmarktes zu, dass in den nächsten 30 Jahren keine Standortverlagerung erfolgen wird
     
1996   Die Halle - eine der bedeutendsten Betonschalenkonstruktionen Hamburgs, aber wohl auch ganz Deutschlands - wird unter Denkmalschutz gestellt
     
2002   Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg beschließt, dass der Hamburger Großmarkt bis 2034 am Standort bleibt

 

 

 

 

 

 

 


 


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